Netzbetreiber


Deutschland

Netzanbieter in Deutschland

Daneben gibt es noch Service-Provider, welche die Netze der Netzanbieter benutzen. Auf Grund der Rufnummernmitnahme (Portierung) ist der verwendete Netzbetreiber teilweise nicht mehr an der Vorwahl zu erkennen. Neben den Serviceprovidern haben sich sogenannte unabhängige Mobiltelefonketten herausgebildet. Diese vertreiben im Unterschied zu den Serviceprovidern keine Netzekontingente, sondern bieten die Original-Netze in der Regel aller landesspezifischen Netzbetreiber an. Diese Ketten existieren frei am Markt. Die Händler der Mobiltelefonketten sind dadurch weder an den Verkauf eines bestimmten Mobilfunknetzes, noch an einen bestimmten Mobiltelefonhersteller gebunden. Insbesondere in England (The Carphone Warehouse, phones4u), Deutschland (my-eXtra) und in der Schweiz (mobilezone ag) sind Vertreter dieser Gattung zu finden.

Auf Druck von Verbraucherschützern und geschädigten Mobilfunknutzern bieten die großen Anbieter wie T-Mobile, Vodafone oder Mobilcom neue Tarife (Postpaid) an, die eine Kostenbegrenzung enthalten. Außerdem können Anrufziele blockiert werden, Sperrung für Mehrwertnummern wie 0190-, 0900-, 0137-, 0138-Nummern und 118er-Auskunftsdienste in Deutschland. Weitere Schutzmöglichkeiten bieten unter anderem die Sperrung von Auslandstelefonaten, Premium-SMS, MMS-Dienste, GPRS-Dienste, WAP-Gateway, M-pay und Voucher-Aufladungen.

Österreich

Netzanbieter in Österreich

Schweiz

GSM-Konzessionäre

Folgende Unternehmen sind GSM-Kommissionäre:

  • In&Phone
    NTT Europe Ltd., London
  • Orange
    Orange Communications SA, Lausanne
  • Sunrise
    Sunrise Communications AG, Zürich
  • Swisscom
    Swisscom Mobile AG, Liebefeld
  • Tele2
    Tele2 Telecommunication, Zürich

Belgien

Netzanbieter in Belgien

Luxemburg

Netzanbieter in Luxemburg

Diskussionen zu Gesundheitsgefahren

Mobiltelefone stehen im Verdacht, gesundheitsgefährdend zu sein. Obwohl bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine unmittelbar akute oder kurzfristig auftretende Schädigung zweifelsfrei nachgewiesen wurde, sind die möglichen Gefahren ein wiederkehrend von Fachleuten und Laien diskutiertes Thema. Es gibt viele Menschen, die unterschiedliche Symptome wahrnehmen, von Wärme bis hin zu leichtem Druck oder Kopfschmerzen. Unklar ist allerdings, ob die Symptome vom mechanischen Anlegen des Hörers, und der deshalb lokal verringerten Kühlung der Hautoberfläche, dem Placeboeffekt oder tatsächlich von der elektromagnetischen Beaufschlagung des Gewebes verursacht werden. Auch im Akku eines Mobiltelefons entsteht beim Betrieb Wärme, die sich gegebenenfalls durch Wärmeleitung auf das Gewebe überträgt.

Befürchtete, jedoch bislang nicht wissenschaftlich erwiesene Wirkungen von Mobilfunkstrahlung sind unter anderem die Entstehung von Krebs. Eine 2006 im British Medical Journalpublizierte Studie zeigte dagegen, dass Telefonieren mit dem Mobiltelefon – auch nach einer längeren Nutzungsdauer (ca. zehn Jahre) – nicht das Risiko erhöht, an einem Hirntumor zu erkranken. Nach Auswertung der Daten von insgesamt 2682 Personen, davon 966 Tumorpatienten, kamen die Forscher zu dem Schluss, dass Mobilfunkstrahlung als Risikofaktorzumindest für die in der Studie betrachteten Hirntumore vom Gliom-Typ ausscheide.

In einer im September 2007 veröffentlichten Studie des britischen Mobile Telecommunications and Health Research (MTHR) Programms wird ebenfalls bestätigt, dass keinerlei Zusammenhänge mit Mobiltelefonnutzung und Erkrankungen nachweisbar wären. Allerdings hat der Vorsitzende der Kommission eingeräumt, dass nur ein kleiner Teil der Untersuchten das Mobiltelefon länger als zehn Jahre verwendet hat und er nicht ausschließen kann, dass eine erhöhte Anzahl von Gehirntumoren in ein paar Jahren auftreten kann. Dieser Mangel an der Studie wird von Professor Lennart Hardell des Universitätskrankenhauses in Orebro und Professor Kjell Hansson Mild von der Umea University dahingehend beantwortet, dass sie insgesamt elf Studien neu bewertet haben und zu dem Schluss gelangt sind, dass bereits bei einer täglichen Nutzung des Mobiltelefons von einer Stunde über einen Zeitraum von zehn Jahren die Wahrscheinlichkeit, an Gehirntumor oder an Akustikusneurinom zu erkranken um das dreifache ansteigt, sogar um das fünffache an der Seite, an der das Mobiltelefon genutzt wird. Da für die Entwicklung von Gehirntumoren zumindest zehn Jahre vorausgesetzt wird, rechnen Hansson und Mild mit einem Ansteigen in naher Zukunft.

Der letzten WHO-Studie zu diesem Thema zufolge besteht kein begründeter Zusammenhang zwischen Mobilfunkstrahlung und steigendem Risiko einer Krebserkrankung. Diese Studien werden in Abständen wiederholt und überprüft, es gibt kein endgültiges Ergebnis. Eine Studie aus dem Jahr 2006 kommt zu dem Schluss, dass es genetische bedingte Unterschiede gibt, was die Empfindlichkeit des Menschen auf Strahlung durch Mobiltelefone betrifft. Studien dieser Art werden wiederkehrend in der kontroversen Diskussion zu Elektrosmog zitiert.

Weiterhin wird vermutet, die Strahlung der Mobiltelefone könne, wenn sie in der Hosentasche oder am Gürtel getragen werden, Männer unfruchtbar machen, da Spermien durch die Strahlung bewegungsunfähig werden könnten. Die Messungen beruhen jedoch teilweise nur auf ungenauen, unwissenschaftlichen Methoden, teilweise aber auch auf divergierenden Untersuchungen mehrerer Universitäten, die aber je nach Studien-Design zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen und häufig zweifelhaft sind.

Grundsätzlich kann auch die Störung eines Herzschrittmachers durch die Felder des Mobilfunks nicht ausgeschlossen werden. Das Ausmaß der Störungen hängt auch von dem jeweils verwendetem Mobilfunknetz ab. So ist eine Störung bei Verwendung des C-Netzes wesentlich geringer als bei dem D-Netz. Jedoch ist das durch den Einsatz von speziellen Filtern in neueren Schrittmachern eher ein theoretisches Risiko. Bei Einhaltung vorbeugender Maßnahmen, wie beispielsweise der Wahrung eines Abstandes von etwa 20 cm zwischen Herzschrittmacher und Mobiltelefon, muss keine Störung befürchtet werden. Schrittmacherträger können ohne weiteres mit dem Mobiltelefon telefonieren, sollten aber das eingeschaltete Mobiltelefon nicht direkt über dem Schrittmacher tragen, wie beispielsweise in der Brusttasche. Daher raten die Hersteller von Herzschrittmachern vorsorglich beim Gebrauch von Mobiltelefonen die Konsultation des behandelnden Arztes. Es wird auch empfohlen, bei der Benutzung eines Mobiltelefons möglichst das auf der entgegengesetzten Seite des Schrittmachers gelegene Ohr zum Telefonieren zu benutzen. Vorbeugend kann bei der Schrittmacherkontrolle die mögliche Interaktion zwischen dem eigenen Mobiltelefon und dem Schrittmacher überprüft werden. Bei Auftreten von Interaktionen zwischen den beiden Geräten sollte die Wahrnehmungsempfindlichkeit des Schrittmachers möglichst niedrig eingestellt werden.

Diskutierte Auswirkungen

Ionisierung

Die Trägerfrequenzen von 900 MHz und 1800/1900 MHz liegen weit unterhalb der Frequenzen bei denen es zu einer Ionisation von Molekülen kommen kann. Dazu kann es – wie beimphotoelektrischen Effekt – erst bei etwa millionenfach höheren Frequenzen von mindestens 800 THz = 800.000.000 MHz kommen. Schädigungen ähnlich jenen durch UV-Strahlung oderRadioaktivität (SonnenbrandKrebs) durch Ionisierung können deshalb ausgeschlossen werden.

Änderung von Molekülstrukturen

Die Struktur von Molekülen kann durch ausreichend kurzwellige elektromagnetische Wellen nur dann geändert werden, wenn die notwendige chemische Bindungsenergie bereitgestellt wird. Das ist erst ab dem Bereich des sichtbaren Lichtes der Fall. Es gibt kein Lebewesen, das Augen für infrarotes Licht besitzt, weil die Photonen dieses Bereiches zu energiearm sind. Die Energie von Photonen der Strahlung von Mobiltelefonen ist nochmals um den Faktor 10000 geringer.

Thermische Effekte

Im nichtionisierenden Frequenzbereich führt die Absorption von Strahlung durch das Körpergewebe zu einer Erhöhung der Gewebetemperatur. Die Stärke und der Ort der Erwärmung hängt vom SAR-Wert ab, der die Eindringtiefe der Strahlung in das Gewebe beschreibt. Der Effekt folgt dem Phänomen der dielektrischen Erwärmung.

Beim GSM-Standard wird der Energieeintrag in das Gewebe durch das Pulsen des TDMA-Verfahrens begrenzt. Die Trägerfrequenz beträgt beim GSM-Standard etwa 900 MHz oder 1800 MHz. Durch das TDMA-Kanalzugriffsverfahren wird das Signal mit einer Frequenz von etwa 217 Hz bei einem duty-cycle von 12,5 Prozent gepulst, das heißt an- und abgeschaltet. Dadurch limitiert das TDMA-Verfahren den Energieeintrag in Gewebe gegenüber einem kontinuierlich sendendem Signal gleicher Trägerfrequenz und Sendeleistung auf 12,5 %.

Beeinflussung von Gehirnströmen

Durch die unmittelbare Nähe des Mobiltelefons zum Gehirn besteht die Möglichkeit, dass die hochfrequenten Wechselfelder zu Wechselströmen im Gehirn führen. Da die NervenzellenInformationen mittels Spannungen und Strömen transportieren, könnte die Strahlung die Informationsverarbeitung beeinflussen. Diese Auswirkung wird wegen der stark unterschiedlichen Bereiche der Frequenzen der biologischen Prozesse sowie der technisch auftretenden Strahlungsfrequenz als sehr unwahrscheinlich erachtet.

Empfehlungen des Bundesamts für Strahlenschutz

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) „hält […] einen vorbeugenden Gesundheitsschutz (Vorsorge) weiterhin für erforderlich. Deshalb ist die Exposition durch elektromagnetische Felder so gering wie möglich zu halten.“ Es empfiehlt kurze Telefonate, Vermeidung schlechten Empfangs, Mobiltelefone mit geringen SAR-Werten, HeadsetsSMS und Festnetztelefonate. Es „spricht sich […] gegen die Vermarktung von Kinderhandys aus, selbst wenn diese durch den Blauen Engel gekennzeichnet sind.


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